Liebe Leser,
nachdem ich in der Presse über das Schicksal eines Babys gelesen habe, gründete ich die Stiftung Lebensweg 2007. Dieses Kind wurde im Januar, direkt nach der Geburt in eine Mülltonne geworfen. Das hat mich persönlich dazu veranlasst etwas zu tun. Somit war auch das erste Projekt der Stiftung Lebensweg entstanden – unser Engagement galt einer Babyklappe für Plauen.
Im September 2007 verunglückte ein zweijähriger Junge und erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Der Mutter fehlten die finanziellen Mittel, sich auf einen Kampf mit der verantwortlichen Versicherung einzulassen und sie bat die Stiftung um Hilfe.
Dieser Unfall bewirkte jedoch mehr – er öffnete den Vorhang, auf die Probleme bei der Nachversorgung Schädel-Hirn-Verletzter Kinder und deren Familien. Weniger als 15 % dieser Kinder können an der langwierigen stationären Rehamaßnahme teilnehmen. Der Gedanke, es könne jedem Kind passieren – auch meinem, führte dazu, dieses Thema aufzugreifen und nach Lösungen zu suchen.
Das ambulante Therapiezentrum Waldpark ist eine sinnvolle, dringend benötigte und effektive Alternative für 85% der jährlich 71.000 betroffenen Kinder. Eine Chance die Folgen der Schädigung zu lindern.
Die bisherige Entwicklung der Stiftung Lebensweg und ihrer Projekte begleiteten engagierte Freunde und Gleichgesinnte. Einiges des Erreichten wäre ohne ihre Unterstützung nicht möglich gewesen. Der idealistische und selbstlose Einsatz von vielen unserer Freunde und Unternehmern hat uns Energie für die weiteren Ziele gegeben.
Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Die Stiftung Lebensweg ist als gemeinnützig anerkannt. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar die selbstlose Tätigkeit in gemeinnütziger und mildtätiger Form. Über jede Unterstützung freuen wir uns sehr und informieren Sie gerne über den Verlauf der einzelnen Projekte.
Mit den besten Wünschen für Sie
Johann Dudla